El Gouna über Weihnachten

Nachdem wir bereits 2009 einmal für ein paar Tage in El Gouna waren, hatten wir – als es darum ging einen Ort für eine Reise über Weihnachten 2017 zu finden – uns mal wieder über die aktuellen Preise dort informiert. Nach einiger „Bastelei“ mit den verschiedenen Buchungsseiten der Veranstalter – was wieder einmal ein recht frustrierendes Erlebnis war – haben wir dann über eine der bekannteren Preisvergleich-Seiten im Internet das gewünschte Hotel und die gewünschten Flüge kombinieren können. Beim Veranstalter selbst, über den wir die Reise als Pauschalreise gebucht haben, ging das nicht.

Ok… wenn man unbedingt einer dritten Partei Provision zahlen will, mir soll es Recht sein.

Am 23. Dezember 2017 ging es für uns dann früh (aber immerhin nicht zu früh) zum Flughafen, um 9:20 ging der Flug los, 14:50 Uhr kamen wir in Hurghada an. Von dort ging es dann per Transferbus nach El Gouna, wobei der Bus dann erst einmal ein paar Hotels abgefahren ist, bevor wir am Steigenberger aussteigen konnten.

Um es kurz zu machen – das Hotel hat auch schon bessere Tage gesehen. Wir bekamen den Eindruck, dass es seit unserem letzten Besuch, immerhin 8 Jahre zuvor, keine nennenswerte Überarbeitung oder Renovierung gegeben hat. Eigentlich schade, denn grundsätzlich ist das Hotel sehr schön. Nur eben auch in die Jahre gekommen, was man sieht.

Insgesamt ist es zwar weiterhin eine schöne Anlage, bei einem weiteren Besuch würden wir dann jedoch auf ein anderes Hotel ausweichen.

Außerhalb der Hotelanlage befindet sich natürlich noch der gesamte „Ort“ El Gouna. Ein wirklich typischer Ort ist es ja nicht, mehr eine geschlossene Gesellschaft, oder eine „Gated Community“. Man fährt durch Sicherheitsposten in das Gebiet hinein, innerhalb hat es mit den Ortschaften, die man auf dem Weg vom Flughafen bis hier her sieht nicht mehr wirklich viel gemeinsam. Wie ich 2009 schon schrieb – ein bisschen Disneyland Flair hat das Ganze.

Was bei unserem ersten Besuch nicht geklappt hatte – ein Besuch in der Wüste – sollte nun beim zweiten Aufenthalt unbedingt mit auf dem Programm stehen.

Wir wurden vom Hotel abgeholt und mit Jeeps in Richtung eines ersten Stopps gefahren – dem Büro der durchführenden Agentur. Hier sattelten einige dann auf Quad-Bikes um, während wir im Jeep blieben.

Danach ging es weiter zum nächsten Stopp, einem kleinen Dorf, in dem es eine Erfrischung und etwas zum Essen gab. Außerdem konnte man sich hier noch die Arbeit an einem Webstuhl ansehen, und natürlich die entsprechenden Produkte kaufen.

Weiter ging es durch beeindruckende Felsformationen hindurch in ein Tal, in dem der nächste Stopp erfolgt. Neben den schon erwähnten Fels- und Gesteinsformationen konnten wir hier auch den einen oder anderen kleineren Wüstenbewohner sehen.

Nach diesem erneuten Stopp ging es dann auf ein Hochplateau, hier war dann auch unser eigentliches Ziel, die Stelle, von der aus wir den Sonnenuntergang beobachten würden. Ein paar Minuten nach unserer Ankunft kamen dann auch noch die Quad-Biker an, bevor dann der Sonnenuntergang seinen „großen Auftritt“ hatte.

Nach unserem Ausflug in die Wüste hatten wir noch zwei volle Tage in El Gouna, an denen wir uns noch weiter entspannen konnten, bevor es dann auf den Rückflug nach Frankfurt ging.

El Gouna: Oase mit einem bisschen Disneyland-Feeling

Da wir im Büro mal wieder von einer Projektphase in die nächste rutschten, zwischenzeitlich aber nicht wirklich viel Erholungszeit hatten, planten wir mal wieder eine Auszeit. Genau im richtigen Moment fanden wir ein Angebot für ein Hotel in Ägypten, und zwar in El Gouna. Zunächst sagte uns dieser Ortsname nichts, aber nach ein bisschen Recherche sah es nach einem Ziel aus, wo man sich ausruhen könnte. Am Roten Meer gelegen, per Flugzeug nonstop von Frankfurt aus erreichbar, eine recht kurze Flugzeit von etwa 4 1/2 Stunden und das Versprechen von Sonne waren überzeugend genug.

Unsere Flüge haben wir separat bei der Condor gebucht, da das Hotel zu diesem Zeitpunkt nur ohne Flug erhältlich war, danach haben wir uns noch gemütliche Sitze im Flugzeug reserviert und die Buchung für das Hotel inklusive Transfer vom Flughafen zur etwas über 20 Kilometer nördlich von Hurghada gelegenen Ortschaft.

Nach unserer Landung in Hurghada wurden wir am Flughafen bereits vom Transferfahrer erwartet. In den Kleinbus wurden noch einige weitere Gäste hinein geschoben, schon ging es los. Zunächst mitten durch Hurghada, vorbei an zahlreichen Hotels, wo die meisten anderen Gäste nach und nach ausgestiegen sind. Der Ort selbst war, freundlich umschrieben, nicht ganz das, was wir uns unter einem perfekten Ort für einen Erholungsurlaub vorgestellt hätten, aber die Hotels machten großteils schon einen sehr schönen Eindruck.

Nachdem wir am letzten Hotel in Hurghada gehalten hatten ging es auf die Landstraße in Richtung Norden, weiter in Richtung El Gouna.

Als wir die Straße verließen, ging es zunächst durch ein recht auffällig bewachtes Tor, dann nochmals eine Strecke weiter durch die Wüste, bevor wir den Ferienort erreichten.

Die Anlage

Nachdem wir durch das Eingangstor gefahren waren folgte erst nochmals eine Strecke weiter durch die Wüste, bevor wir den Ferienort erreichten. Dieser ist um ein recht weit verzweigtes Straßen- und Kanal-System herum gebaut. Durch das überall präsente Wasser wachsen hier viele Blumen, Pflanzen, Bäume, Palmen und Gras, welche nur eine kurze Strecke entfernt undenkbar wären. Sehr viel davon dürfte aber auch der künstlichen Bewässerung zu verdanken sein, denn die Kanäle und Flüsse in El Gouna sind direkt mit dem Roten Meer verbunden, und somit aller Wahrscheinlichkeit nach sehr salzhaltig. Probiert haben wir es nicht…

Hinzu kommt natürlich auch, dass sich eine Armada von Gärtnern permanent um die Begrünung der Anlage kümmert.

Zunächst fährt man noch durch eine Art „Villen-Vorort“, da El Gouna nicht nur zahlreiche Hotels sondern auch (Ferien-)Häuser für die mehr oder weniger betuchte Kundschaft. Hier gibt es mehrere Wohnviertel, die sich über die Lagunen-Landschaft verteilen.

Steigenberger Golf Resort

Am Ende des Transfers kamen wir nochmals an einem Kontrollpunkt an, dieses Mal war es die Zufahrt zu unserem Hotel, dem Steigenberger Golf Resort; kurz darauf standen wir am Eingang zur Rezeption. Einige Minuten später hatten wir die Schlüsselkarten in der Hand und sind, nachdem wir eine kurze Einweisung in das Layout des Hotels erhalten hatten, auf unser Zimmer gegangen.

Das Resort ist in den in El Gouna fast überall zu findenden rötlichen und sandigen Farbtönen gehalten, die Gebäude haben klare Linien. Hinter der Rezeption kam man zum Pool, neben dem sich auch das Hauptrestaurant befand. Über der Rezeption befand sich noch die Bar, von der aus man einen schönen Blick über das Hauptgebäude, den Pool und den umliegenden Golfplatz hat. Durch das Resort, dessen Gebäude zueinander recht verwinkelt gebaut wurden, führen zahlreiche Wege – erfreulicherweise findet man immer wieder Wegweiser, ansonsten hätte man sich an der einen oder anderen Stelle auch leicht verlaufen können. Umgeben ist das Hotel, wie der Name schon verrät, von einem Golfplatz sowie einem der vielen Wasserstraßen El Gounas.

Ein „Feature“ von El Gouna, welches wir erst nach ein paar Tagen zu nutzen begonnen haben ist, dass man sich aussuchen konnte, in welchem Restaurant man abends essen wollte: dabei standen nicht nur das Resrtaurant des eigenen Hotels zur Auswahl, sondern auch die der anderen Hotels. Das Ganze nannte sich dann „Dine around El Gouna“.

Je nachdem, welche Hotelkategorie man gebucht hatte, konnte man in den anderen Hotels mit oder ohne Aufpreis essen, wobei man bei einigen Hotels auch aus mehreren Restaurants wählen konnte. So haben wir zum Beispiel mehrfach im Mövenpick Hotel gegessen, aber eben immer in einem anderen Restaurant. Wir waren jedoch auch froh, dass wir nicht das Mövenpick als Hotel gebucht hatten, es schien dann doch etwas mehr auf Touristen-Massen abgestimmt zu sein. Im Steigenberger hatte man nie das Gefühl, dass man sich inmitten einer großen Menschenmasse befunden hätte.

Angsana Spa & der Golfplatz

Ja, ich gebe es zu: wir haben es uns gut gehen lassen.

Gleich am ersten Tag sind wir von unserem Hotel per Boot über den kleinen Teich übergesetzt, um dort ein paar Meter am Golfplatz entlang zu gehen, um dann im Spa anzukommen – im Angsana Spa.

Nach einem kurzem Studium der Massage-Auswahl hatten wir bereits unsere gewünschten Massagen gefunden und gebucht: mittags, also genau zu der Zeit, wo wir gerade im Spa angekommen waren, gab es eine „Happy Hour“ mit einem Rabatt von 50%, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen.

Unbeschreiblich entspannende 90 Minuten später, nachdem wir nach der Massage noch etwas Ingwer-Tee getrunken hatten, verließen wir das Spa wieder. Statt nun aber direkt zum Hotel zurück zu kehren, verweilten wir noch etwas im zum Golfplatz gehörenden Restaurant.

Downtown & die Marina

Auch wenn wir praktisch jeden Tag im Spa waren und uns haben massieren lassen, so haben wir uns den Ort El Gouna natürlich auch angesehen.

Der sehr praktische Shuttle-Bus, der in recht kurzen Intervallen (je nach Linie alle 15 oder 30 Minuten) die verschiedenen Hotels mit dem Tamr Henna Platz verbindet, ist den Preis für das Ticket definitiv wert, insbesondere, wenn man am Abend in einem der weiter entfernten Hotels gut gegessen hat und nun nicht bei Dunkelheit den ganzen Weg zurück laufen möchte. Rein vom Sicherheitsgefühl her hätte man ohne Probleme auch laufen können, auch am späteren Abend – aber wir waren schließlich im Urlaub, und zumindest latent faul.

Um den Tamr Henna Platz herum befindet sich das, was in El Gouna liebevoll „Downtown“ genannt wird. Hier findet man Restaurants, Bars und Geschäfte aller Art, außerdem laufen hier alle Shuttle-Bus-Linien zusammen. Von hier aus kann man, auch wieder zu Fuß oder mit dem nächsten Bus, weiter zur Marina fahren. Auch um die Abu Tig Marina herum befinden sich weitere Restaurants, Cafés, Bars und Geschäfte, man kann hier aber auch einfach gemütlich durch die kleinen Straßen und Gassen wandern, das warme Wetter und den Sonnenschein genießen und sich ab und zu mal für einen Café oder Tee setzen.

Fazit: für einen Erholungsurlaub, bei dem man nicht erst 10 oder mehr Stunden fliegen muss, steht El Gouna bei uns definitiv auch für die Zukunft wieder auf dem Plan.

Eine Woche in Kapstadt

Mein letzter Besuch in Kapstadt zuvor war schon ein paar Jahre her, als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich direkt zugegriffen.

Es war nicht mein erster Besuch am Kap, aber der erste, bei dem ich es geschafft habe, die Fahrt auf den Tafelberg zu unternehmen.

An den folgenden Tagen ging es zu einer Seelöwen-Kolonie vor Hout Bay…

… zu den Pinguinen in Simons Town…

… zum Kap der Guten Hoffnung…

… sowie ins Township Blue Downs.

Natürlich durfte auch eine Tour durch die Winelands nicht fehlen, dabei hielten wir zunächst beim Weingut Durbanville Hills…

… und danach bei Simonsig.

Am letzten Tag vor meinem Rückflug ging es dann noch einmal über den Sir Lowry’s Pass…

… nach Hermanus zur Stony Point Penguin Colony…

… dann an der Küste zurück.

Am nächsten Tag ging es für mich dann zurück nach Frankfurt.

Kairo, Alexandria & El Alamein

Wie verbringt man 24 Stunden auf sinnvolle Art und Weise in Ägypten?

Man fliegt von Frankfurt nach Alexandria, nimmt sich dort ein Taxi und lässt sich als erstes zu den Pyramiden fahren…

… reitet dann einmal um diese herum, lässt sich dann vom Taxi weiter nach Kairo…

… und zum Ägyptischen Museum fahren um für etwa 1-2 Stunden dort die Schätze zu bewundern, danach gehts wieder mit dem Taxi weiter nach El Alamein…

… und zum Schluss wieder zurück nach Alexandria.

Dort dann noch ein gemütliches Abendessen, dann zurück zum Flughafen um wieder zurück nach Frankfurt zu fliegen.

Gesamtreisezeit ca. 30 Stunden – die Tour war genial.

Zimbabwe Fly-In-Safari

When the Hippos say Good Night

Im November 2001 ging es für mich auf meine bislang letzte Reise nach Zimbabwe – ein Land, welches Reisenden sehr viel zu bieten hat, aber leider auch ein Land, welches von seiner Regierung so dermaßen in Grund und Boden gewirtschaftet wurde, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass in diesem Land noch überhaupt irgend etwas funktioniert.

Für mich ging es von Frankfurt über Windhoek nach Victoria Falls…

… von dort begann die Reise mit einem Ausflug in den River Club…

… etwas flußaufwärts von den Wasserfällen, in Zambia. Nach zwei Nächten dort ging es zurück nach Victoria Falls, um zum Flughafen von Kiplings Lodge am Lake Kariba zu fliegen…

… von wo es per Schnellbot über den Stausee zur Matusadona Water Wilderness Lodge ging.

Nachdem wir am folgenden Tag zurück über den See gefahren wurden sind wir weitergeflogen, dieses Mal war das Chikwenya Camp im Mana Pools National Park das Ziel…

… wo besonders gute Möglichkeiten bestanden, Flusspferde zu beobachten. Weiter ging es am nächsten Tag in Richtung Süden, mit einer Zwischenlandung auf dem Flughafen von Lake Kariba ging es zum Linkwasha Camp im Hwange National Park…

… für Wildbeobachtungen auch ein sehr gutes Ziel.

Am letzten Tag ging es von Hwange aus wieder zurück nach Victoria Falls, ein Highlight folgte kurz vor Ende der Reise: bevor wir in Victoria Falls gelandet sind, haben wir noch eine Runde über den Wasserfällen gedreht, aus der Luft bietet sich ein geradezu einmaliger Blick auf die Schlucht und die Fälle.

Ein Rundflug über Durban in einer DC3

Passend zu einer Messe in Südafrika flatterte uns ein besonders erfreuliches Schreiben ins Haus – wir wurden von South African Airways auf einen Rundflug in einer SAA Historic Flight DC3 eingeladen, ein Erlebnis, welches auf dem gleichen Level wie der – für mich noch ausstehende – Flug in einer JU52 zu sehen ist.

Also fanden wir uns rechtzeitig am Virginia Airport im Norden von Durban ein, rechtzeitig, um die DC3 von einem vorherigen Rundflug landen zu sehen.

Danach hatten wir noch etwas Zeit um dieses sehr schön restaurierte Flugzeug mit der Registration ZS-BXF, benannt „Klapperkop“, von außen betrachten und fotografieren zu können, dann ging es an Bord. An Bord kam dann auch die einzige Enttäuschung – die Sitze waren genau die, die man zu diesem Zeitpunkt auch in den regulären Linien-Maschinen der SAA finden konnte, passten damit überhaupt nicht zum Flugzeug… andererseits waren sie recht komfortabel.

Dann ging es los, wobei die Cockpit-Tür offen blieb und wir den Piloten bei ihrer Arbeit zusehen konnten. Während des Fluges ergab sich dann noch eine Möglichkeit, einen kurzen Besuch im Cockpit zu machen, um sich dort umzusehen, bevor es, nach zwei Runden entlang der Promenade von Durban, wieder zurück zum Flughafen ging.