Bangkok & Koh Samui – Teil 1: Bangkok

Für unseren „Jahresurlaub 2013“ hatten wir uns eine Thailand-Reise zusammen gesucht, eine Kombination aus ein paar Tagen Bangkok, gefolgt von einem Strandaufenthalt auf Koh Samui.

Von Frankfurt aus ging es für uns zunächst nonstop nach Kuala Lumpur, unsere erste Begegnung mit Malaysia Airlines. Nach einem Aufenthalt von knapp unter drei Stunden folgte der Anschlussflug nach Bangkok, wo wir kurz nach 10 Uhr gelandet sind.

Nach einer langen Wanderung vom Gate zur Einreisekontrolle folgte noch ein kurzes Warten auf unser Gepäck, dann ging es durch den Zoll und auf die Suche nach unserem Transfer. Der entsprechende Vertreter war schnell gefunden, und führte uns raus aus dem Terminal. Nach ein paar Telefonaten stoppte ein etwas in die Jahre gekommener Volvo vor uns. Unser Gepäck wurde verladen, wir stiegen ein, und schon ging es los in Richtung Innenstadt.

Ungefähr 45 Minuten später hielten wir vor unserem Hotel, dem Lebua at State Tower. Nach einer kurzen Wartezeit konnten wir schon einchecken, unser Zimmer – ein Tower Club Room – befand sich in der 58. Etage. Der Ausblick war dementsprechend beeindruckend, auch wenn der konstant über Bangkok hängende Dunst/Smog die Sicht teilweise doch schon recht deutlich einschränkte.

Das Hotel lässt sich in jedem Fall uneingeschränkt empfehlen.

 

Ein kleines Willkommensgeschenk

Nach unserer Ankunft haben wir uns zunächst einmal schlafen gelegt – das funktioniert für uns gut gegen Jetlag: zwei Stunden Schlaf nach der Ankunft, und schon waren wir beide erholt und fast komplett in der lokalen Ortszeit angekommen, zumindest war es für uns kein Problem, abends noch bis nach 22 Uhr wach zu bleiben.

Kurz nachdem ich wieder aufgewacht war, klopfte es an unserer Zimmertür, es war ein Mitarbeiter vom Hotel, der uns ein kleines Willkommensgeschenk brachte 🙂

 

Ein erster abendlicher Blick auf Bangkok

Wie schon erwähnt, unser Zimmer befand sich in der 58. Etage und bot einen beeindruckenden Blick über Bangkok – und das schon tagsüber.

Eine wirkliche Überraschung war es also nicht, dass der Blick nachts noch beeindruckender war.

Eine Sache, für die das Lebua at State Tower besonders berühmt ist, ist seine Sky Bar, die sich auf dem Dach des Hotels befindet. Also sind wir natürlich auch in die 63. Etage rauf gefahren, um uns das Ganze mal anzusehen:

Was soll man sagen… es hat sich gelohnt 🙂

 

Wat Pho

Für unseren ersten (und leider auch einzigen wirklich kompletten) Tag in Bangkok hatten wir uns als Ziel das Kloster von Wat Pho ausgesucht, der Ort der ersten offiziellen Schule für thailändische Medizin und Massagen. Für eine Massage reichte allerdings unsere Zeit nicht, aber dafür sollte auf Koh Samui noch mehr als genügend vorhanden sein.

Zunächst einmal war da mal wieder der Blick von unserem Balkon auf die Stadt, an diesem Tag lag die Stadt leider auch mal wieder ein bisschen im Dunst versteckt. Sehenswert war die Aussicht aber dennoch:

Von unserem Hotel aus gingen wir in Richtung Chao Phraya, von wo aus wir die kurze Verbindung über den Fluss zum Tempel nutzen wollten, um so dem berühmt-berüchtigten Verkehr von Bangkok zu entgehen.

Irgendwie sind wir dabei in einem Longtail-Boot gelandet, ohne, dass uns dabei zunächst wirklich klar war, was für ein kleines und schmales Boot uns erwarten würde.

Die Fahrt ging recht schnell, womit wir beide kein wirkliches Problem hatten. Die Tatsache, dass wir zuerst Rettungswesten anlegen mussten, bevor das Boot abgelegt hat, war zumindest nicht übermäßig vertrauenseinflößend – selbst unter dem Gesichtspunkt, dass dies ja eigentlich ein sicherheitsseitiger Pluspunkt war.

Als erstes, nachdem wir auf dem Gelände des Tempels angekommen waren, haben wir uns den liegenden Buddha angesehen. Wie in Tempeln üblich, mussten auch hier die Straßenschuhe ausgezogen werden: hier bekam man einen Beutel, um sie mitzunehmen, meistens werden die Schuhe ja in einem Regal gelagert.

Die Halle, in der sich der liegende Buddha befindet, betritt man durch ein Tor am Kopfende der Statue. Der Weg führt einen dann an der Vorderseite entlang bis zu den Füßen, um diese geht es herum, um dann auf der Rückseite wieder zurück zu gehen. Auf der Rückseite befinden sich auch Behälter für Spenden, wofür man zunächst an einem kleinen Stand Münzen kauft, um diese dann – eine nach der anderen – in die Schalen zu werfen.

Nachdem wir wieder aus der Halle raus waren, standen wir am Phra Maha Chedi Si Rajakarn, einer Gruppe von 4 bis zu 42 Meter hohen Pagoden. Von hier aus ging es um einen kleinen Garten mit einem alten Bodhi-Baum herum: der Sage nach ist dieser Baum ein Abkömmling des Baumes, an den Buddha saß, als er die Erleuchtung erlangte.

Weiter ging es zum Phra Mondob, der Schriften-Halle, und dem Phra Rabieng, in dem sich 150 Buddha-Statuen befinden. Abschließend besuchten wir noch den Phra U-bosot, der Versammlungshalle, in der die Kloster-Rituale abgehalten werden.

Nachdem wir fast zwei Stunden auf dem Gelände des Klosters waren, entschieden wir uns zum Hotel zurück zu kehren, dieses Mal per Taxi durch die Stadt.

Kurz bevor wir uns dann am Abend, nach einem erneuten hervorragenden Essen (dieses Mal nicht im Breeze, in dem wir am Vorabend waren, sondern im Café Mozu), bin ich mal wieder auf unseren Balkon hinaus gegangen…

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