Indien & Nepal: Von Agra nach Jhansi

Agra war für uns einer der seltenen kurzen Stops – hier haben wir nur einmal übernachtet, bevor es – wieder per Zug – weiter nach Jhansi ging.

Auf der Fahrt waren wieder viele der schon gewohnten Anblicke zu sehen, wobei auf dieser Fahrt die Landschaft noch zerklüfteter wurde, noch karger und noch trockener, genau wie die Temperatur auch mit jedem Kilometer zu steigen schien.

So fuhren wir durch einen Ort mit dem, vielleicht nicht unbedingt beruhigenden, Namen „Mania“, kamen an unzähligen Häusern vorbei, vor denen die kreisrunden Kuhdung-Scheiben aufgetürmt waren, die u.a. als Brennmaterial benutzt werden, trafen auf einem weiteren Bahnhof (auf dem Foto leider nur leicht unscharf im Hintergrund zu sehen) dann auch mal auf einen Zug, der so aussah, wie man sich die Züge in Indien vorstellt (sprich: vollbesetztes Dach), fuhren über Flüsse, vorbei an Tempeln, durch Städte, Bahnhöfe, vorbei an Menschen die die Gleise als Strecke für ihre täglichen Fußwege mitbenutzen, passierten zahlreiche große Werbetafeln und, kurz vor unserem Ziel, dann noch ein großes Fort, welches sehr schön aussah, welches ich aber nur quer durch den Zug durch das Fenster auf der anderen Seite fotografieren konnte.

Nachdem wir in Jhansi angekommen waren, ging es wieder per Rickshaw weiter zu unserem eigentlichen Bestimmungsort: Orchha im Bundesstaat Madhya Pradesh, gelegen am Fluss Betwa und besonders für seine Tempel und Paläste bekannt.

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