Ein Wochenende in Wien

Schönbrunn

Anläßlich einer Familienfeier bot sich Ende März wieder einmal eine Gelegenheit, für ein paar Tage nach Wien zu reisen – beruflich wurde die Reise dann jedoch leider auf zwei Tage beschränkt. Allerdings ist Wien ja auch nicht aus der Welt…

Seit Ewigkeiten – es muss mindestens 15 oder 20 her gewesen sein – konnte ich dabei mal wieder Schloss Schönbrunn besuchen. Zunächst aber ging es für uns in eines der seitlichen Gebäude zu einer Apfelstrudel-Back-Vorführung… immer wieder lecker, noch leckerer wäre es jedoch, wenn die Rosinen aus dem Rezept verbannt würden.

Nachdem wir uns satt gegessen hatten, war es Zeit, die Kuchenstücke wieder „abzulaufen“, also ging es hinein in den Park. Ein bisschen faul waren wir dann jedoch trotzdem, für den Weg hoch zur Gloriette nahmen wir den Bus.

Von dort aus ging es, nachdem wir den Blick von oben über das Schloss und auf die Stadt ausgiebig genossen hatten, den Schönbrunner Berg hinab am Neptunbrunnen vorbei durch das große Parterre zurück zum Schloss.

http://www.schoenbrunn.at/

http://www.schoenbrunn.at/wissenswertes/der-schlosspark/rundgang-durch-den-park.html

 

Der zweite Tag: Stadtführung zu Fuß

Am zweiten Tag ging es dann zu Fuß in die Stadt. Vom Rathhaus – wo zu diesem Zeitpunkt auch eine große Anzeigetafel zu finden war, die die Anzahl der noch verbleibenden Tage bis zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft 2008 zeigte – gingen wir durch den Rathhauspark, am Parlament vorbei in den Volksgarten. Weiter ging es durch den Heldengarten in Richtung Hofburg, dem Sitz des Bundespräsidenten. Unser Ziel war die Nationalbibliothek, oder das Museum der Nationalbibliothek mit dem darin befindlichen Prunksaal.

http://www.onb.ac.at

http://www.onb.ac.at/prunksaal.htm

Hier ist fotografieren natürlich nur ohne Blitz erlaubt, weshalb meine Bilder dann doch von der Qualität her nicht berauschend sind – aber erkennen lässt sich darauf schon einiges, man bekommt einen ganz guten ersten Eindruck. Für einen besseren Eindruck gibt es den virtuellen Prunksaal auf der Webseite der Nationalbibliothek:

http://www.onb.ac.at/prunksaal/prunksaal_virtuell.htm

Der nächste Punkt auf dem Programm war die Ankeruhr – die mir bis zu diesem Tag noch gänzlich unbekannt war, völlig unverdient…

Auf dieser Uhr, die in eine Brücke zwischen zwei Gebäuden eingebaut ist, werden 12 Persönlichkeiten der Geschichte Wiens gezeigt, wobei jede Stunde eine Figur zu sehen ist: nur um 12 Uhr bekommt man gleich alle zu sehen, folglich hatten wir auf unserem Rundgang einen gewissen Zeitdruck – diese Vorführung wollten wir ja nicht knapp verpassen. Wir waren dann doch noch genau rechtzeitig da.

Der Abschluss des Rundgangs bildete dann noch der Besuch des Stephansdoms – welcher bei einem Wien-Besuch ja auch nicht fehlen darf.

Von hier aus mussten wir uns dann jedoch schon wieder auf den Weg zum Flughafen machen, um unseren Rückflug nach Frankfurt zu erwischen.

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