Chicago, Arizona, Grand Canyon & Las Vegas

Vom Büro aus hatte ich noch ein Prämienticket mit United Airlines zur Verfügung, welches ich 2006 nutzen musste bevor es verfiel – also begann ich mal wieder nach Flügen zu suchen. Da ich den Grand Canyon mal wieder sehen wollte (zuletzt war ich in den frühen 80er Jahren hier gewesen), fiel meine Wahl auf Arizona, mit einem Stopp in Chicago auf dem Hinweg und einem zusätzlichen Ausflug nach Las Vegas.

 Regnerisches Chicago

Meinen Aufenthalt in Chicago – immerhin meine Lieblingsstadt in Nordamerika – hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt: schon bevor wir gelandet sind war klar, dass es kein angenehmer Tag sein würde, es regnete, und zwar kräftig. Also beschloss ich, erst einmal in die Stadt zu meinem Hotel zu fahren, um meine Sachen los zu werden, danach wollte ich zumindest einen kleinen Rundgang machen. Mehr wurde es dann allerdings wirklich nicht, da es doch zu viel regnete.

 

Sedona

Von Chicago aus ging es dann – raus aus dem Regen – früh am nächsten Morgen weiter nach Phoenix. Keine Überraschung – dort war kaum eine Wolke zu sehen, der Himmel war strahlend blau und die Temperatur bewegte sich bereits im Bereich oberhalb von 30 Grad.

Nachdem ich meinen Mietwagen angenommen hatte machte ich mich auf den Weg nach Sedona, wo ich für die Woche ein Apartment zur Verfügung hatte. Eigentlich eine schöne Gegend – aber da ich mitten in der Woche vor hatte, von Phoenix nach Las Vegas zu fliegen dann doch etwas weit abseits: die einfache Strecke war fast 200 Kilometer lang… aber was solls, ich hatte ja zumindest keine Kilometerbeschränkung beim Mietwagen.

Sedona liegt in einer klassischen „Wildwestlandschaft“ – karge, steinige Hügel, rotes Gestein wohin man schaut, das einzige was (meistens) fehlte waren die Cowboys auf ihren Pferden und Indianer.

 

 Der Grand Canyon

Nachdem ich mit meiner Familie als 11 oder 12jähriger schon hier gewesen war, wollte ich die Erinnerung auffrischen – die Realität übertrag die Erinnerung nochmals um einiges, wobei meine Erinnerung doch schon sehr nah dran war. Der Canyon ist einfach nur beeindruckend. Und so machte ich mich zu Fuß auf die Wanderung am Canyon-Rand entlang, um ein paar gute Stellen für Fotos zu finden, die zumindest einen Teil der Schönheit des Anblicks wiedergeben würden.

 

 Las Vegas

Was soll man über diese Stadt schon groß schreiben – man muss sie einfach selbst gesehen haben, selbst den Strip entlang gelaufen sein, um wirklich zu glauben, was man hier zu sehen bekommt.

Schon beim Anflug ist der Anblick bombastisch – immerhin liegt der Flughafen ja fast schon „mittendrin“. Aber auch vorher schon – Wüste, so weit das Auge reicht, und einige Bergketten… und mitten drin eine Oase (falls das wirklich das richtige Wort für diese Stadt ist) des Glücksspiels.

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