Eine Woche in Kapstadt

Mein letzter Besuch in Kapstadt zuvor war schon ein paar Jahre her, als sich also die Gelegenheit ergab, habe ich direkt zugegriffen.

Es war nicht mein erster Besuch am Kap, aber der erste, bei dem ich es geschafft habe, die Fahrt auf den Tafelberg zu unternehmen.

An den folgenden Tagen ging es zu einer Seelöwen-Kolonie vor Hout Bay…

… zu den Pinguinen in Simons Town…

… zum Kap der Guten Hoffnung…

… sowie ins Township Blue Downs.

Natürlich durfte auch eine Tour durch die Winelands nicht fehlen, dabei hielten wir zunächst beim Weingut Durbanville Hills…

… und danach bei Simonsig.

Am letzten Tag vor meinem Rückflug ging es dann noch einmal über den Sir Lowry’s Pass…

… nach Hermanus zur Stony Point Penguin Colony…

… dann an der Küste zurück.

Am nächsten Tag ging es für mich dann zurück nach Frankfurt.

Ein Rundflug über Durban in einer DC3

Passend zu einer Messe in Südafrika flatterte uns ein besonders erfreuliches Schreiben ins Haus – wir wurden von South African Airways auf einen Rundflug in einer SAA Historic Flight DC3 eingeladen, ein Erlebnis, welches auf dem gleichen Level wie der – für mich noch ausstehende – Flug in einer JU52 zu sehen ist.

Also fanden wir uns rechtzeitig am Virginia Airport im Norden von Durban ein, rechtzeitig, um die DC3 von einem vorherigen Rundflug landen zu sehen.

Danach hatten wir noch etwas Zeit um dieses sehr schön restaurierte Flugzeug mit der Registration ZS-BXF, benannt „Klapperkop“, von außen betrachten und fotografieren zu können, dann ging es an Bord. An Bord kam dann auch die einzige Enttäuschung – die Sitze waren genau die, die man zu diesem Zeitpunkt auch in den regulären Linien-Maschinen der SAA finden konnte, passten damit überhaupt nicht zum Flugzeug… andererseits waren sie recht komfortabel.

Dann ging es los, wobei die Cockpit-Tür offen blieb und wir den Piloten bei ihrer Arbeit zusehen konnten. Während des Fluges ergab sich dann noch eine Möglichkeit, einen kurzen Besuch im Cockpit zu machen, um sich dort umzusehen, bevor es, nach zwei Runden entlang der Promenade von Durban, wieder zurück zum Flughafen ging.

Die Löwen von Thornybush

Ein ganz „normaler“ Morgen in einem Wildreservat…

Zu einer geradezu grausamen Zeit wurden wir geweckt, wenn auch freiwillig: der morgendliche Gamewalk sollte um ca. 6:30 Uhr beginnen, vorher gab es erst einmal Kaffee und Tee. Dann ging es los, wobei die Wanderung durch das Reservat für die ersten 60-70 Minuten fast schon als „Ereignislos“ zu bezeichnen wäre. Spuren haben wir einige gesehen, aber wirkliche Tiere nur in der Form von ein paar Insekten. Zwischendrin hörten wir 2-3 Mal in der Entfernung Löwen brüllen.

Dann standen wir in der Nähe von einem kleinen Hügel, über den ein leichter Wind einen schon recht strengen „Duft“ zu uns herüber wehte – und dann ging es plötzlich recht schnell. Zwischen unserem Ranger und dem Fahrer flogen ein paar Worte auf Suaheli hin und her, dann drückte der Ranger dem Fahrer das Gewehr in die Hand und fing an zu laufen – im ersten Moment nicht unbedingt ein beruhigendes Gefühl…

Als wir dann noch eine Einweisung erhielten, wie wir uns verhalten sollten, falls Löwen auftauchen, war aus der ruhigen Wanderung durch den Bush plötzlich eine Adrenalin-Tour geworden.

Binnen weniger Minuten tauchte der Ranger mit einem Land Rover wieder auf, wir stiegen ein und fuhren los – um den schon erwähnten Hügel herum.

Was wir dann sahen, zeigen die folgenden Bilder – zu diesem Zeitpunkt waren wir vielleicht 50m Luftlinie von der Stelle entfernt, an der wir vorher noch zu Fuß gestanden hatten…

Mpumalanga, Kruger Park & Kapstadt

Eine weitere Reise ins südliche Afrika führte mich in die Provinz Mpumalanga…

… von dort in den Kruger National Park…

… weiter in das Wildreservat Thornybush, zur Sabi Sabi Game Lodge…

… danach durch die Drakensberge wieder zurück nach Johannesburg. Von dort ging es noch für ein paar Tage nach Kapstadt…

… bevor ich, wieder einmal, die Heimreise nach Deutschland antreten musste.

 

Südafrika & Namibia, August 1997

Meine dritte Reise nach Südafrika und zweite nach Namibia, als Route stand die Strecke von Kapstadt über den West Coast National Park, weiter in den Augrabies Falls National Park, von dort über Keetmanshoop zum Fish River Canyon, weiter nach Lüderitz, von dort nach Maltahöhe, dann über Windhoek nach Swakopmund, von dort in den Etosha National Park, um dann die Rückreise nach Windhoek, Keetmanshoop und Kapstadt anzutreten, wo ich die letzten zwei Nächte vor meinem Rückflug in Paarl verbracht habe.

Von dieser eigentlich richtig schönen Tour habe ich nur noch eine Handvoll Bilder übrig, da mir die Bilder – wie so viele andere auch – leider im Zuge von einigen Umzügen abhanden gekommen sind…

Hier zu sehen sind zunächst Bilder von Kapstadt, dem Kap der Guten Hoffnung, vom West Coast National Park, vom Northern Cape im Bereich um den Ort Springbok und vom Augrabies Falls National Park.

Die weitere Route danach führte in Namibia dann zunächst zum Fish River Canyon, von dort aus weiter nach Lüderitz und Maltahöhe. Von dort aus war der nächste Zwischenstopp Windhoek, dann Swakopmund und schließlich der Etosha Nationalpark – bevor es wieder zurück nach Windhoek ging. Auf dem Rückweg habe ich dann noch einmal in Keetmanshoop übernachtet, um dann in einer „Mammuttour“ bis nach Kapstadt zurück zu fahren, wo ich noch ein paar Tage geblieben bin, bevor ich dann den Rückflug nach Deutschland angetreten habe.