Brügge und Brüssel – Ein Wochenende in Belgien

Es ist ja inzwischen schon fast Tradition bei uns, dass wir unsere jeweiligen Geburtstage nicht zuhause verbringen – und so war es dann auch zu Sabrinas diesjährigen Geburtstag.

Sie hatte sich einige Zeit vorher eine Reise nach Belgien ausgesucht, und zwar nach Brügge und Brüssel. Von ihrem früheren Wohnort, Düsseldorf, aus war Belgien ja nur einen Katzensprung entfernt, gefühlt sind wir in Frankfurt dann schon ein ganzes Stück weiter entfernt. Allerdings ist uns auf dieser Fahrt dann auch erst einmal wieder aufgefallen, wie kurz die Fahrt dann doch ist: nur knapp über drei Stunden ist man unterwegs, eine gute halbe Stunde weniger als wenn wir von Frankfurt nach Hamburg fahren.

Brügge, die „Hauptstadt der Schokolade“, besitzt einen ausgesprochen schönen Stadtkern, in dem sich mittelalterliche Gebäude nur so aneinander reihen. Durchzugen wird die Stadt außerdem von einigen Kanälen, auf denen auch Bootstouren angeboten werden.

 

Benenwerk – Eine Party in der Innenstadt

Während wir durch Brügge gelaufen sind haben wir schon gesehen, dass an zahlreichen Stellen Bühnen aufgebaut wurden – für den Abend war eine Veranstaltung namens „Benenwerk“ angekündigt. Am Abend, nachdem wir etwas gegessen hatten, sind wir dann nochmals in die Stadt hinein gegangen: es handelte sich um eine Tanz-Veranstaltung, bei der auf einigen Bühnen professionelle Tänzer zu sehen waren, auf weiteren Bühnen spielten Bands und mindestens eine „Open-Air-Disco“ war vorhanden, in der Techno/Trance-Musik zu hören war.

 

Zurück zum Hotel

Von der Benenwerk-Feier aus sind wir dann wieder durch die Stadt zurück zum Hotel gegangen – was ich natürlich dann auch nochmals genutzt habe, um einige der beleuchteten Gebäude zu fotografieren.

 

Rundgang durch Brüssel

Am nächsten Morgen sind wir von Brügge aus wieder mit dem Zug nach Brüssel zurück gefahren. Auf der Fahrt war leider schon abzusehen, dass das Wetter uns nicht allzu freundlich gesinnt sein würde, aber wir haben auf jeden Fall das Beste draus gemacht.

Nachdem wir wieder einmal unser Gepäck im Hotel abgelegt hatten, haben wir uns mit einem Reiseführer in der Hand auf den Weg auf einen Rundgang durch die Stadt gemacht. Zunächst ging es zum Quarier Léopold und dem europäischen Parlament. Von dort weiter vorbei an den verschiedenen Gebäuden der europäischen Kommission bis zum Jubelpark.

Von der Metro-Station Merode ging es dann zurück zur Station De Brouckère, von wo aus wir eine weitere Schleife gelaufen sind. Dieses Mal waren zahlreiche bemalte Häuser unser Ziel: auf mehreren Häusern in Brüssel sind Comics, z.B. Lucky Luke und Tim & Struppe, aufgemalt worden.

Nachdem wir nun nochmals eine längere Regenphase abgewartet hatten, sind wir am Abend nochmals raus gegangen, immerhin hatten wir es bislang noch nicht einmal zum Manneken Pis geschafft, was wir aber noch nachholen wollten.

 

 

Manneken Pis & Grande Place

Wie schon erwähnt wollten wir am Abend dann zumindest noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit „abhaken“, die wir tagsüber bei dem schlechten Wetter nicht geschafft hatten. Und wir hatten Glück: der Regen hatte sich verzogen, die Temperatur war zwar etwas kühler geworden aber für einen Spaziergang durch die Stadt noch immer in Ordnung. Also gingen wir los.

Unser Weg zum Manneken Pis war zwar sicher nicht die direkteste Linie, aber darauf hatten wir es ja auch nicht abgesehen.

Als wir von dort dann wieder weiter gingen, hörten wir in der Distanz Musik, der wir folgten. Kurz darauf bemerkten wir, dass zu der Musik scheinbar auch eine Light-Show lief – und nur wenige Minuten später waren wir auf dem Grande Place angekommen, auf dem die um ihn herum angeordneten Gebäude im Takt der Musik mit verschiedenfarbigen Lichtern angestraht wurden.

 

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