Paris im Frühling 2014

Es war mal wieder Zeit für einen Wochenendausflug – dieses Mal war unser Ziel Paris. Die Reise hatte ich Sabrina zu unserem ersten Hochzeitstag geschenkt, wobei wir leider nur Samstag und Sonntag Zeit hatten; ein paar Tage mehr Zeit wären schon schön gewesen, aber für einen ersten Eindruck sollte es genügen.

Die Reise begann mit einer ziemlich frühen Abfahrt vom Hauptbahnhof: wir hatten uns für den ersten Zug von Frankfurt nach Paris entschieden, ein TGV der SNCF, für uns beide die erste Fahrt mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug. Von Komfort und Lautstärke bei voller Fahrt kann er mit dem ICE locker mithalten – aber der Service war, gefühlt, besser als bei der Bahn.

Im Laufe der Fahrt gab es noch ein Frühstück – und nach etwa vier Stunden Fahrt kamen wir am Gare de l’Est an.

 

Oh… Champs Elysées…

Nachdem wir unser eher leichtes Gepäck im Hotel abgelegt hatten, haben wir uns auf den Weg gemacht. Vom Hotel aus waren es nur ca. 400m bis zur ersten Sehenswürdigkeit, dem Arc de Triomphe. War schön, mal das Vorbild vom India Gate zu sehen… 🙂

 

Vom Arc de Triomphe ging es dann weiter den Champs Elysées entlang…

… bis zum Place de la Concorde…

… hinein in den Jardin des Tuileries…

… und weiter bis zum Louvre.

Hier haben wir, angesichts der erstaunlich kurzen Warteschlange, schon überlegt, ob wir hinein gehen, haben uns dann aber doch entschieden, unsere Tour durch die Stadt fortzusetzen. Also sind wir per Métro zum Eiffelturm gefahren.

 

 

Der Eiffelturm

Nach einer recht kurzen Fahrt per Métro kamen wir an der Station Bir-Hakeim an, von wo aus wir in Richtung Turm gegangen sind. Der Anblick ist schon beeindruckend – nur leider war die Schlange am Eingang nicht minder beeindruckend: kein Wunder, ein Samstagnachmittag mit strahlend blauem Himmel, warum sollten wir auch als einzige auf die Idee kommen, jetzt die Aussicht genießen zu wollen.

Somit bleibt die Fahrt auf die Aussichtsplattform auch ein Punkt auf der Liste für den nächsten Besuch in Paris.

Am Abend sind wir dann nochmals zum Turm gefahren, beleuchtet ist er auch ein wirklich schöner Anblick. Allerdings – und das ist jetzt nur meine Meinung – nur bei der „normalen“ Beleuchtung. Was man sich mit dieser furchtbaren Blitz-Beleuchtung gedacht hat, will mir nicht klar werden. Wenn ich Disneyland-Effekte haben will, fahre ich dort hin – aus meiner Sicht wird diese Beleuchtung dem Turm nicht gerecht… aber anderen scheint es zu gefallen, wenn ich mich an die Reaktionen in unserem Umfeld erinnere.

 

Le Métropolitain

Für den Besucher wie auch für viele Einwohner von Paris praktisch unverzichtbar: die Métro. Hier sind ein paar Eindrücke von unseren Fahrten…

 

Cimetière Montparnasse

Unser eigentliches Ziel, welches wir uns für den Sonntag ausgesucht hatten, waren die Katakomben von Montparnasse. Als wir gerade aus der Métro-Station heraus kamen, fiel uns eine ziemlich lange Schlange auf, die sich auf der anderen Straßenseite um den gesamten Block herum zog. Sabrina sagte noch „Gibts da was umsonst?“ – da fiel mir der Schriftzug am Gebäude auf, an dem die Schlage endete: es war der Eingang zu den Katakomben.

Also: Planänderung.

Wo wir schon in Montparnasse waren, entschieden wir uns dazu, den Friedhof von Montparnasse zu besuchen, einer der großen Friedhöfe von Paris.

 

Zurück zum Gare de l’Est

Nachdem wir einige Zeit über den Friedhof von Montparnasse gelaufen waren, sind wir zum Hotel zurück gefahren, um unser Gepäck zu holen: die Abfahrt unseres Zuges zurück nach Frankfurt war für ca. 16:00 Uhr vorgesehen, den wollten wir natürlich nicht verpassen.

Um aber nicht wieder den Weg zwischen Hotel und Bahnhof per Métro zurück zu legen, und um dabei auch noch ein paar Teile von Paris zu sehen, die wir an diesen beiden Tagen nicht besucht haben, entschieden wir uns dazu, den Bus zu nehmen. Praktischerweise befand sich direkt gegenüber von unserem Hotel – dem sehr empfehlenswerten MGallery Hotel Baltimore – eine Haltestelle, von der aus ein Bus direkt bis zum Gare de l’Est fährt.

Es dauerte ca. eine halbe Stunde, die uns unter anderem noch durch Montmartre, vorbei am Moulin Rouge, führte – und schon waren wir wieder dort, wo unser Paris-Aufenthalt angefangen hatte.

Zurück ging es dann wieder in etwas unter 4 Stunden per TGV direkt nach Frankfurt.

 

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